„Tauchen mit Menschen mit Behinderungen“ oder „Special Needs“ ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Ausbildungswelt des VDST. Personen mit Behinderungen können den „DD – Tauchschein“ erwerben und lernen, sicher im Freiwasser und im Schwimmbad zu tauchen. Taucherinnen und Taucher mit mindestens Dreistern-Qualifizierung können sich zur Tauchbegleitung ausbilden lassen.

Für Tauchlehrerinnen und Tauchlehrer gibt es spezielle Kurse auf Bundesebene, um Menschen mit Behinderungen und ihre Tauchbegleitungen ausbilden zu können und zu dürfen.

Zur Bildung des „Kompetenzzentrums Süd“ trafen sich in der letzten Märzhälfte Tauchbegeisterte aus NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern unter der Schirmherrschaft des Hessischen Landesverbandes, um Tauchlehrerinnen und Tauchlehrer weiterzubilden. Hier wurde gefachsimpelt, und Taucherinnen und Taucher mit Behinderung stellten ihre Behinderungen und Hilfsmittel vor. Es wurde außerdem wahnsinnig viel getaucht – sowohl im Schwimmbad im Apnoetauchen sowie „unter Gerät“, mit Tauchflasche, Tarierjacket und Atemregler.

Tauchlehrer aus Hessen, Rheinland-Pfalz, NRW und Bayern übernahmen gemeinsam mit dem Bundesbeauftragten Bernd die theoretische und praktische Ausbildung und standen den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Verfügung.

Nach dem zweiten Modul im Freigewässer (im August 2025) dürfen dann auch in den drei Bundesländern Tauchlehrerinnen und Tauchlehrer ausgebildet und geprüft werden. Vielleicht sogar im Koblenzer Moselbad, das alle Voraussetzungen für barrierefreien Wassersport mitbringt. Wir halten euch auf dem Laufenden!

P.s.: Ihr wollt mehr über das Tauchen mit Menschen mit Behinderungen erfahren?
Schaut unter https://www.vdst.de/erleben/tauchen-lernen/tauchen-mit-behinderungen/ oder wendet euch gleich an den TSC Koblenz oder einen VDST – Verein in eurer Nähe!

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Bilderquelle Copyright: HTSV, Joachim Schneider